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Was kostet ein Imagefilm? Preise, Pakete und Kostenfaktoren [2026]

Christian Schmitz
Geschrieben von

Christian Schmitz

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9 Min.

Kurze Antwort vorab: Ein professioneller Imagefilm kostet marktüblich zwischen 4.500 € und 30.000 € netto, Kampagnen darüber. Die meisten Mittelstandsprojekte landen zwischen 8.000 € und 18.000 €. Bei CREAVE in Leverkusen startet er ab 4.900 € mit einem Drehtag, ab 9.500 € mit zwei Drehtagen, Drohne und fünf Cutdowns, Premium mit Cast ab 18.500 €. Die meisten unserer Imagefilme liegen zwischen 6.000 und 15.000 €.

Dieser Guide zeigt dir, was in welcher Preisklasse drin ist, welche Posten den Preis wirklich treiben — und woran du ein unseriöses Angebot erkennst.

Vorweg der wichtigste Satz zum Thema: „Imagefilm“ ist keine Produktbezeichnung, sondern eine Kategorie. Zwischen einem dokumentarischen Firmenporträt an einem Drehtag und einem inszenierten Markenfilm mit Cast, Location und Kino-Look liegen handwerklich Welten — beide heißen Imagefilm. Deshalb sind Preisangaben ohne Leistungsbeschreibung wertlos. Genau die liefert dieser Artikel.

Die Preisklassen im Überblick

KlasseWas du bekommstMarktübliche Kosten (netto)
Firmenporträt / Kompakt1 Drehtag, dokumentarisch, 60–90 Sekunden4.500–7.000 €
Unternehmensfilm (der Klassiker)1–2 Drehtage, Konzept, 2–3 Minuten, Cutdowns7.000–18.000 €
Marken-Imagefilm3–4 Drehtage, Cast, Locations, Kino-Look12.000–30.000 €
Image-Kampagnemehrteilig, mehrere Motive, Media-Buyout30.000–50.000 €+

Diese Einordnung deckt sich mit den öffentlich einsehbaren Preisen deutscher Produktionen: Company 11 nennt für professionelle Imagefilme 8.000–30.000 €, FIUMU staffelt von 4.500 € (Firmenporträt) bis 49.000 € (Kampagne) und beziffert den Mittelstands-Korridor mit 10.000–20.000 €, ROCC Film und welf setzen die Untergrenze bei rund 3.000 €. Nach unten gibt es alles — nach oben ist die Skala offen.

Imagefilm-Preise bei CREAVE

Wir veröffentlichen unsere Einstiegspreise, weil „Preis auf Anfrage“ dich nur Zeit kostet. Die meisten Imagefilme bewegen sich bei uns zwischen 6.000 und 15.000 €, je nach Drehtagen, Cast und Formaten:

PaketUmfangEinstiegspreis (netto)
Kompakt1 Drehtag, Hauptfilm 60–90 Sek., 2 vertikale Cutdowns, 2 Korrekturschleifen, 3 Wochen Lieferzeitab 4.900 €
Business (meistgebucht)Konzept-Workshop, 2 Drehtage inkl. Drohne, Hauptfilm 2–3 Min., 5 Cutdowns, 3 Korrekturschleifen, 4 Wochenab 9.500 €
PremiumKreativkonzept, Casting & Locations, 3–4 Drehtage, Kino-Look, Buyout Paid Media 12 Monate, 6 Wochenab 18.500 €

Jedes Projekt hat eigene Anforderungen, deshalb kalkulieren wir es einzeln. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommst du ein Angebot mit Festpreis für den vereinbarten Umfang. Kommt später etwas dazu, kalkulieren wir es separat.

In allen Paketen enthalten: Musiklizenz, Nutzungsrechte für Web und Social Media, Color Grading und Sounddesign. Alle Details stehen auf der Seite Imagefilm.

Die 6 größten Kostenfaktoren

1. Drehtage — der mit Abstand größte Hebel

Ein Drehtag heißt: Crew, Kamera, Licht, Ton, Anfahrt, Logistik — unabhängig davon, ob am Ende 90 Sekunden oder fünf Minuten Film entstehen. Marktüblich kostet ein zusätzlicher Drehtag 1.500–4.000 €, bei größeren Crews auch 2.000–10.000 € (Pathfinder Studios). Wer Budget sparen will, spart hier zuerst — nicht an der Postproduktion.

2. Crewgröße

Typisch sind 4–10 Personen pro Drehtag, mit Tagessätzen von 350–1.500 € pro Kopf. Ein dokumentarischer Dreh kommt mit zwei bis drei Leuten aus. Sobald Licht gesetzt, Ton separat geangelt und ein Set betreut werden muss, wächst das Team — und mit ihm der Tagespreis.

3. Cast und Sprecher

Echte Mitarbeitende kosten nichts extra und wirken oft glaubwürdiger. Sobald du gecastete Darsteller brauchst, wird es planbar teurer: Komparsen ab etwa 50 €, Nebenrollen 350–800 €, Hauptrollen 800–2.000 € pro Drehtag. Ein professioneller Sprecher liegt bei 400–1.200 €.

4. Animation und Motion Graphics

Alles, was nicht gefilmt, sondern gebaut wird, kostet pro Sequenz: 2D-Motion-Graphics 700–1.500 €, 3D-Animation 1.500–3.000 €. Ein animiertes Logo-Outro ist günstig, eine erklärende 3D-Sequenz deines Produkts nicht.

5. Nutzungsrechte und Buyouts

Der Posten, den fast alle unterschätzen. Musik, Sprecher und Darsteller werden nach Nutzung lizenziert — Kanal, Region, Laufzeit. Für Kinoauswertung rechnen Produktionen mit dem 3- bis 7-Fachen, für Messeeinsatz mit dem 3- bis 5-Fachen der Basislizenz. Deshalb gehört die Frage „Wo läuft der Film, wie lange?“ ans Anfang des Projekts, nicht ans Ende.

6. Postproduktion

Schnitt, Color Grading, Sounddesign, Grafik: marktüblich 2.000–20.000 €. Vor- und Postproduktion zusammen machen typischerweise 30–40 % des Gesamtbudgets aus. Wer hier kürzt, spart am sichtbarsten Teil des Films.

Einzelposten auf einen Blick

PositionMarktüblicher Preis (netto)
Zusätzlicher Drehtag1.500–4.000 €
Crew pro Person und Tag350–1.500 €
Kamera-Equipment pro Tag250–1.500 €
Studio- oder Location-Miete pro Tag800–2.000 €
Professioneller Sprecher400–1.200 €
Drohnenaufnahmen500–1.000 €
2D-Motion-Graphics je Sequenz700–1.500 €
3D-Animation je Sequenz1.500–3.000 €
Weitere Sprachfassung (Voice-over)600–1.000 €
Untertitel je Sprache200–500 €
Social-Media-Versionen / Cutdowns500–1.500 €

Wo du sparen kannst — ohne dass man es sieht

  • Drehtage bündeln. Ein gut geplanter Drehtag liefert mehr als zwei schlecht geplante. Wir produzieren an einem Termin bewusst Hauptfilm und Social-Cutdowns — das ist der wirksamste Sparhebel überhaupt.
  • Eigene Räume statt Studio. Deine Produktion, dein Büro, deine Werkstatt sind meist die authentischere und günstigere Location.
  • Eigene Leute statt Cast. Echte Mitarbeitende sind glaubwürdiger als Schauspieler — und kosten keine Gage.
  • Buyout ehrlich zuschneiden. Wenn der Film nur auf Website und LinkedIn läuft, brauchst du keine TV-Rechte.
  • Musik aus der Library. Ein bekannter Track kostet GEMA-pflichtig ein Vielfaches einer sauber lizenzierten Library-Komposition.

Und ein Sparhebel, der keiner ist: an der Vorbereitung kürzen. Änderungen am Drehtag sind der teuerste Weg, eine Idee zu finden. Wie sich Konzept, Dreh und Postproduktion sinnvoll aufteilen, steht im Artikel Ablauf einer Videoproduktion in 7 Phasen.

Woran du ein unseriöses Angebot erkennst

  1. Ein Pauschalpreis ohne Leistungsbeschreibung. Ohne Angabe von Drehtagen, Filmlänge, Korrekturschleifen und Nutzungsrechten ist eine Zahl nicht vergleichbar.
  2. Korrekturschleifen fehlen im Angebot. Zwei sind Marktstandard. Steht nichts dazu drin, wird die dritte Runde teuer.
  3. Reisekosten „nach Aufwand“. Bei einem Anbieter aus 300 km Entfernung ist das ein offener Posten. Wir arbeiten aus Leverkusen und sind in Köln in 20–30 Minuten am Set — die Anfahrt steht bei uns von Anfang an im Angebot.
  4. Keine Aussage zu Nutzungsrechten. Wer dir nicht sagt, wo und wie lange du den Film nutzen darfst, verkauft dir ein Risiko.
  5. Kein Konzept vor dem Dreh. Ohne Drehplan und Shotlist ist der Drehtag ein Experiment auf deine Kosten.

Die andere Frage: Was ist der Film wert?

Kosten allein sind die falsche Kennzahl. Interessant wird es im Verhältnis zur Nutzungsdauer:

Ein Imagefilm ab 9.500 €, der drei Jahre auf der Startseite läuft, auf jeder Messe im Loop hängt, in Vertriebspräsentationen eingebettet ist und in Bewerbungsgesprächen gezeigt wird, kostet ab ≈ 264 € im Monat. Das ist weniger als eine einzelne Fachanzeige — bei ungleich längerer Wirkung.

Umgekehrt gilt: Ein Film ohne definiertes Ziel ist auch für 3.000 € zu teuer. Deshalb steht bei uns die Zielfrage vor dem Angebot, nicht danach.

Fazit

Rechne für einen belastbaren Imagefilm mit 8.000 bis 18.000 € — darunter bekommst du einen guten Einstieg mit einem Drehtag ab etwa 4.900 €, darüber beginnt inszeniertes Markenkino. Der größte Preistreiber sind die Drehtage, der am häufigsten unterschätzte Posten sind die Nutzungsrechte, und der wirksamste Sparhebel ist ein Konzept, das vor dem Dreh steht.

Wenn du wissen willst, wo dein Projekt landet: Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ziel, Umfang und Budget — und du bekommst ein Angebot mit Festpreis für den vereinbarten Umfang statt einer Spanne.

Für den Mittelstand liegt die realistische Spanne bei 8.000 bis 18.000 € netto — das entspricht ein bis drei Drehtagen, einem ausgearbeiteten Konzept und einer sauberen Postproduktion. Bei CREAVE startet ein kompakter Imagefilm mit einem Drehtag ab 4.900 €, das meistgebuchte Business-Paket ab 9.500 €; die meisten unserer Imagefilme bewegen sich zwischen 6.000 und 15.000 €, je nach Drehtagen, Cast und Formaten. Jedes Projekt hat eigene Anforderungen, deshalb kalkulieren wir es einzeln. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommst du ein Angebot mit Festpreis für den vereinbarten Umfang. Kommt später etwas dazu, kalkulieren wir es separat.